Für Ehemalige:
Was heisst hier ehemalig?

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Entwicklungszusammenarbeit muss nach dem beruflichen Engagement nicht enden. Die Entsendeorganisationen leisten dazu ihren Beitrag, indem sie ihre ehemaligen Mitarbeiter auch nach ihrer Vertragslaufzeit unterstützen.

Wenn Sie für eine der anerkannten Entsendeorganisationen tätig geworden sind, können Sie sich an das Förderungswerk für rückkehrende Fachkräfte der Entwicklungsdienste wenden. Auf der Webseite der Organisation stehen Ihnen nach einer Registrierung alle relevanten Informationen zur Verfügung.

 

Wieder zuhause!

Als Rückkehrer werden Sie auf das Förderungswerk für rückkehrende Fachkräfte der Entwicklungsdienste hingewiesen. Nehmen Sie dieses Angebot in Anspruch und fragen Sie nach den schriftlichen Informationen für Rückkehrer, wenn Sie diese nicht automatisch erhalten sollten.

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Man kümmert sich um Sie!

Die Rückkehr (man spricht auch von der sogenannten Wiedereingliederung) in die "alte Welt" geht für viele Rückkehrer mit Schwierigkeiten einher. Das Förderungswerk für rückkehrende Fachkräfte der Entwicklungsdienste berät Sie (auch online) in allen Belangen (Arbeitsmarkt-Situation, Weiterbildung, finanziellen Förderungsmöglichkeiten).

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Man lernt nie aus!

Das Förderungswerk für rückkehrende Fachkräfte der Entwicklungsdienste bietet Ihnen kostenfreie (oder sehr kostengünstige) Seminare zu unterschiedlichen Themen an. Die Palette reicht von Bewerbungstrainings bis hin zur Arbeit in internationalen Organisationen.

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Auf's Neue!

Wenn Sie eine neue berufliche Tätigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit suchen, finden Sie über das Förderungswerk für rückkehrende Fachkräfte der Entwicklungsdienste auch Stellenangebote oder können selbst ein Stellenangebot aufgeben. Es besteht zudem die Möglichkeit, eine kostenlose Stellenanzeige im Bewerberanzeiger " Markt + Chance" der Bundesanstalt für Arbeit in der Rubrik "Bewerber-Börse für In- und Auslandstätigkeiten" aufzugeben.

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Wenn ich es mir leisten könnte!

Nachdem Sie in der Entwicklungszusammenarbeit tätig gewesen sind, fällt Ihnen der berufliche Wiedereinstieg manchmal schwer. Sie haben sich weiter entwickelt und möchten sich deshalb umorientieren. Wenn Ihnen die finanziellen Mittel fehlen, unterstützt Sie das Förderungswerk für rückkehrende Fachkräfte der Entwicklungsdienste direkt. Dies gilt sowohl für fachliche Fortbildungen, betriebliche Praktika und Hospitationen, Teilzeitfortbildungen im Bereich beruflicher Bildungsträger (z.B. Handwerkskammern / IHK) als auch für Aufbau-, Ergänzungs- und Zweitbildungsgänge.

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Lesen und Schreiben für Ehemalige!

Als ehemaliger Entwicklungshelfer erhalten Sie für etwa 5 Jahre die Zeitschrift "transfer". In ihr berichten Ehemalige (also vielleicht auch Sie?) über Ihre Erfahrungen. Daneben erhalten Sie sehr wertvolle Informationen über, die Ihnen das Förderungswerk für rückkehrende Fachkräfte der Entwicklungsdienste anbietet.

Außerdem können Sie online die Zeitschrift "ded infonet" beziehen, die vom Deutschen Entwicklungsdienst herausgegeben wird. Als ehemaliger Entwicklungshelfer des DED wird Ihnen die Zeitschrift als Printversion zugesandt.

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Erfahrungen weitergeben!

Unabhängig vom Förderungswerk, können Sie Ihre in der Praxis gewonnenen Erfahrungen weitergeben. Praktisch alle Entsendeorganisationen bieten Ihnen deshalb die Gelegeheit als Referent tätig zu sein. So können Sie beim Deutschen Entwicklungsdienst sogar angeben, in welchen Bereichen Sie tätig sein möchten (z.B. Bildungsarbeit, Presse etc.).

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In eigener Sache!

Bedenken Sie:

Je nachdem in welchem kulturellen Umfeld Sie als Entwicklungshelfer gearbeitet haben, wird Ihnen die Heimkehr mehr oder weniger schwer fallen. Das ist normal, und aus diesem Grund gibt es das Förderungswerk. Nehmen Sie also die Angebote in Anspruch.

Bedenken Sie auch:

Arbeitnehmer in der Entwicklungszusammenarbeit stammen aus den unterschiedlichsten Berufen. Ich persönlich habe es als sehr bereichernd erlebt, wenn mir ein Forstwirt sagt, wie er zum Beispiel zielorientierte Projektplanung einsetzt und Entwicklungshilfe versteht. Will sagen: Man ist gezwungen (und das ist gut so!), seine eigenen Ideale zu überdenken!

 

 

 

Entwicklung mit menschlichem Antlitz. Die Dritte und die Erste Welt im Dialog.

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Aktualisiert am: 01.07.2002

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