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Richtlinien für eine gesunde Ernährung und ein gesundes Gewicht

BMI und Ernährungspyramide

„BMI“ und „Ernährungspyramide“, diese Worte fallen im Zusammenhang mit einer gesunden Ernährung besonders häufig. Doch wie sieht eine Ernährung unter Berücksichtigung der Ernährungspyramide aus? Und wie berechnet man den BMI? Wir geben Antwort.
von Linda Ewaldt

Eine ausgewogene Ernährung gilt als die Grundlage für einen gesunden Körper und Geist. Wie viel ein Mensch von welchen Lebensmitteln zu sich nehmen sollte oder darf, ohne seine Gesundheit zu gefährden, ist daher ein gern diskutiertes Thema. Die Standpunkte verschiedener Ernährungswissenschaftler könnten dabei manchmal unterschiedlicher nicht sein und nicht alles findet eine breite Anerkennung. Dennoch werden einige Aspekte der Ernährung immer wieder von Wissenschaftlern und Ärzten aufgegriffen. Zu ihnen gehört der sogenannte Body Mass Index, kurz BMI, und die Ernährungspyramide. Beide gelten als eine Richtlinie für eine gesunde Ernährung.

Ernährung anschaulich erklärt mit der Ernährungspyramide


Eine gesunde Ernährung mit einem einfachen Bild veranschaulichen, das ist das Ziel der Ernährungspyramide. Die erste bekannte Ernährungspyramide entstand 1992 und wurde seitdem mehrfach den neuesten ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst.

Dennoch: Die Ernährungspyramide, als allgemeingültiges Bild, gibt es nicht. Vielmehr haben im Laufe der Jahre viele Gesundheitsorganisationen, Ärzte und Wissenschaftler ihre eigenen Ernährungspyramiden entwickelt, die sich jedoch zumeist recht ähnlich sind. In der Regel wird die Ernährungspyramide wie oben dargestellt. 

Wie in unserem Beispiel bildet die untere Fläche der Pyramide meistens eine Zusammenstellung der Lebensmittel, die in der größten Menge verzehrt werden sollten. Aufsteigend reduziert sich die Mengendarstellung entsprechend der empfohlenen Tages- bzw. Wochenration. Es wird laut der Ernährungspyramide also angeraten, viel Gemüse und Kohlehydrate, aber wenig Fleisch zu essen.

Kritik an der Ernährungspyramide


Obwohl die Ernährungspyramide in ihrer Darstellung weite Verbreitung und auch Anklang findet, wird sie von einigen Wissenschaftlern und Gesundheitsorganisationen aus den folgenden Gründen eher kritisch gesehen:
  • Da es keine allgemeingültige Ernährungspyramide gibt, unterscheidet sich die Darstellung nicht nur formell, sondern auch inhaltlich. So heben einige Ernährungspyramiden zum Beispiel Gemüse auf die wichtigste Stufe, während andere dort die Kohlehydrate (Brot, Kartoffeln, Nudeln) platzieren.
  • Die Ernährungspyramide verallgemeinert den Nährstoffbedarf, obwohl dieser individuell unterschiedlich und von verschiedenen Faktoren abhängig sein kann.
  • Die reguläre Ernährungspyramide stellt Fleisch und Fisch als unverzichtbares Lebensmittel dar. Zwar ist mittlerweile auch schon eine wissenschaftlich fundierte vegetarische Ernährungspyramide veröffentlicht worden, diese wird jedoch deutlich weniger verbreitet.
  • Vor allem in puncto Fetten wird nicht zwischen guten und schlechten Fetten unterschieden. Der menschliche Körper benötigt ungesättigte Fettsäuren, wie sie zum Beispiel in Pflanzenölen vorkommen. Gesättigte Fettsäuren, zum Beispiel aus Fleisch oder Milchprodukten, schaden ihm jedoch.

Mit dem BMI den Ernährungszustand einschätzen


Der Body Mass Index, kurz BMI, dient dazu, das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße zu setzen und so eine Einschätzung über den Ernährungszustand eines Menschen zu geben.

Im Internet finden Sie zahlreiche BMI-Rechner, die Ihnen dabei helfen Ihren Body Mass Index zu ermitteln. Natürlich können Sie den BMI auch selbst ausrechnen. Hierzu teilen Sie Ihr Körpergewicht durch Ihre Körpergröße in Metern zum Quadrat.

Die BMI–Tabelle (siehe unten) gibt anschließend Aufschluss darüber, ob Sie unter- , über-, oder normalgewichtig sind.

Dem genauen Betrachter wird nicht entgehen, dass die Spanne des Normalgewichtes relativ groß ist. Der individuell ideale BMI wird nicht nur von diesem Rahmen definiert, sondern berücksichtigt natürlich auch das persönliche Wohlfühlgewicht sowie ein höheres Gewicht bei sehr muskulösen Menschen. Zudem lieg der empfohlene BMI bei Senioren bis zu 3 BMI Punkte höher, nämlich bei 23 -28 im Alter bis zu 64 Jahren, bzw.24 – 29 BMI Punkte bei über 65 Jahren. 

Der BMI ist bei Senioren weniger aussagekräftig


Bei Menschen jungen und mittleren Alters gilt der BMI mittlerweile als verlässlicher Richtwert und wird sogar von Ärzten herangezogen. Wissenschaftler aus Regensburg haben in Zusammenarbeit mit den Niederlanden und den USA jedoch kürzlich herausgefunden, dass der BMI bei älteren Menschen keine verlässliche Aussage über ein gesundes oder gesundheitsschädliches Gewicht tätigen kann.

Der Grund: Im Alter baut sich Muskelmasse ab, welche schwerer ist als Fett. Das bedeutet, dass ältere Menschen zwar weniger Gewicht auf die Waage bringen, sie aber dennoch einen höheren Fettanteil im Körper vorweisen können. Besonders das gefährliche Bauchfett, das zu Folgekrankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfällen führen kann, wird bei der Berechnung des BMIs nicht berücksichtigt. Haben Sie Bedenken bezüglich Ihres Gewichts und sind sich nicht sicher, ob es im Normalbereich liegt, sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt.
Der BMI im Überblick
Kategorie zum BMI (Masse / Größe in m²)
Starkes Untergewicht
≤ 16,0
Mäßiges Untergewicht
16,0 – 17,0
Leichtes Untergewicht
17,0 – 18,5
Normalgewicht
18,5 – 25,0
Übergewicht
25,0 – 30,0
Adipositas Grad I
30,0 – 35,0
Adipositas Grad II
35,0 – 40,0
Adipositas Grad III
≥ 40,0
Der BMI im Überblick
Dem genauen Betrachter wird nicht entgehen, dass die Spanne des Normalgewichtes relativ groß ist. Der individuell ideale BMI wird nicht nur von diesem Rahmen definiert, sondern berücksichtigt natürlich auch das persönliche Wohlfühlgewicht sowie ein höheres Gewicht bei sehr muskulösen Menschen. Zudem lieg der empfohlene BMI bei Senioren bis zu 3 BMI Punkte höher, nämlich bei 23 -28 im Alter bis zu 64 Jahren, bzw.24 – 29 BMI Punkte bei über 65 Jahren. 
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index