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Tipps für die häusliche Pflege

Pflege planen

Das Konzept der Pflegeplanung wird bereits seit Jahren erfolgreich in der professionellen Pflege angewandt – sei das durch ambulante Pflegedienste oder in Pflegeheimen. Daher ist es durchaus sinnvoll, die Pflege auch im häuslichen Umfeld gemeinsam zu planen.
von Jennifer Albrecht

Bei der Pflegeplanung werden Pflegehandlungen in mehreren aufeinander folgenden Schritten aufeinander abgestimmt. Mit dieser Planung sollen bestimmte Ziele erreicht werden. In der professionellen Pflege ist dies häufig ein Erhalt bzw. eine Verbesserung der Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen.

Bei der Pflege durch Angehörige müssen die verfolgten Ziele nicht ganz so hoch gesteckt werden. Dennoch macht eine gemeinsame Pflegeplanung auch bei kleineren Problemen durchaus Sinn. Denn die Pflege eines Angehörigen ist immer auch ein Prozess und damit sind es auch die einzelnen Pflegehandlungen. Diese führen Sie ja in der Regel durchaus mit einem Hintergedanken durch. Und selbst, wenn Sie es aktiv noch nicht tun, Sie werden merken, dass Sie bereits jetzt unbewusst Pflege planen.

Die Schritte der Pflegeplanung


In der Regel wird eine Pflege in mehreren Schritten geplant. Diese sehen wie folgt aus:

1) Diagnostik

  • Was ist das Problem?
  • Beispiel: Der Pflegebedürftige hat zu trockene Haut.

2) Ziel-Erfassung

  • Welches Ziel soll erreicht bzw. was soll verbessert werden?
  • Beispiel: Die Haut soll geschmeidiger werden.

3) Planung

  • Was können wir tun? Vereinbaren Sie gemeinsam mit dem Pflegebedürftigen die zu ergreifenden Maßnahmen.
  • Beispiel: Einsatz von Lotionen und Cremes, mehr Flüssigkeit trinken.

4) Durchführung

  • Setzen Sie die vereinbarten Maßnahmen in die Tat um.

5) Auswertung

  • Haben Sie das Ziel durch die vereinbarten Maßnahmen erreicht?
  • Wenn nicht, besprechen Sie neue Maßnahmen oder ziehen Sie in Betracht, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Um die Pflegehandlungen gut zu organisieren, ist es außerdem hilfreich, sich an den W-Fragen zu orientieren:
  • Was ist zu tun?
  • Wie ist es zu tun?
  • Wann ist es zu tun?
  • Was wird dazu gebraucht?
Diese Fragen und die Antworten darauf werden relevant, wenn Sie beispielsweise Pflegehandlungen in der Grundpflege Ihres Angehörigen planen, z.B. beim Waschen.

Unser Tipp

Legen Sie sich ein persönliches Pflegetagebuch an, in dem Sie die Fortschritt Ihrer Pflegehandlungen vermerken können. Dies hilft Ihnen später bei der Auswertung und Sie können Ihre Unterlagen auch professionellen PflegerInnen zur Verfügung stellen, wenn Sie das Problem allein nicht beheben können.